| Computervergleich
Bleibt
man weiter bei einem Vergleich des Menschen mit einem Bio-Computer
(einer Hardware mit Willkür- und Balance-Software),
so besteht beim Golf, beispielsweise durch Koppelung der Arme (Doppelgriff),
eine andere Konfiguration der Bewegungsmaschinerie des Menschen.
Man kann sie daher als einen Computer mit neuer Hardware bezeichnen.
Der Golfspieler benötigt also eine andere Hardware, weshalb
er notwendigerweise zu anders gestalteten Bewegungskombinationen
gezwungen wird.
Das vertraute Bewegungsgeschehen der beiden oberen Extremitäten
ist durch den Doppelgriff (Bildung eines Armblocks) verändert. Man
fühlt sich durch die Koppelung der Arme ungewohnt befremdet. Dies
betrifft nicht nur ihre Bewegungs-Fähigkeit und -Form (Einschränkung
der einzelnen Armfunktionen) sondern auch den Umfang des möglichen
Schwung-Bogens (vor allem die Drehkomponente, Beschränkung des Freiheitsgrades).
Jeder
neue Akt der Bewegung verlangt von den gekoppelten Extremitäten
für jeden einzelnen Arm neue, ungewohnte Pendelbewegungen.
Zudem sind die nun behinderten Bewegungsabläufe der oberen
Körperglieder nur bis zu deren jeweiliger Peripherie (Hände)
als Balance-Software vorgegeben; der Schläger stellt nun eine
Verlängerung der peripheren Pendel (Prothese) dar, die nicht
in dieser Software enthalten ist. Ein zusätzliches Pendel
bedingt daher eine völlig neue Orientierung zur Erhaltung
des Gleichgewichts, also nicht nur einer "Umprogrammierung" der
Willkür-Software sondern zwangläufig auch ein neues Software-Programm
zur Steuerung der Balance.
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Gegenbewegungen
der oberen und unteren Extremitäten (Fortbewegung) sind
genetisch übernommen
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Gleichgerichtete
Bewegungen von oberen und unteren Extremitäten sind
als völlig neue Rhythmusstruktur zu erlernen
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