Allgemeines

Die Mobilität des Menschen ist im täglichen Leben oder im Sport abhängig von der freien Bewegungsfähigkeit seiner Körperteile (Hardware). Absichtsakte werden dabei für jedes einzelne Körperglied von einer bewussten Willkür (Software) gelenkt, die einer unbewusst wirkenden Balance (Software) unterliegen, um während der gesamten Bewegungsvorgänge das Gleichgewicht (Einfluss der Gravitation) nicht zu verlieren.

Diese Bewegungsmuster sind von unseren vierfüssigen Vorfahren überliefert (genetische Bewegungs- und Verhaltensweisen). So entspricht unser Gehen und Laufen der Fortbewegungsart der meisten Wirbeltiere.
Gegenüberstellung der Achsen und der Bewegungen
 
Bewegung des Rumpfes um die vertikale...
und horizontale Körperachse

Vergleicht man die Fortbewegungsart des Menschen mit der der meisten Vierfüsser, wie z.B. dem Pferd, so ähnelt der Anlauf beim Weitsprung dem Traben (wechselseitig), die gleichartige Beugung und Streckung der Extremitäten beim Sprung nach vorne (hitch kick) dem Ausholen der Hinterbeine während des Galopps. In diesem Fall entspricht also Laufen dem Traben (Drehung um vertikale Achse), die Bewegung beim Weit- oder Hochsprung einer Phase des Galopps, in der Vorder- und Hinterläufe zusammenkommen (Beugung um horizontale Achsen).
Bei Lebewesen anderer Gangart sind deren (Fort)-Bewegungen durch eine tierspezifisch veränderte Balanceregulierungs-Software mit deren Willkür-Software schon ab ovo in Einklang gebracht; z.B.: Kamel und Giraffe (Passgang), Känguruh (andere Hardware bedingt ein gleichzeitiges Springen mit beiden Hinterbeinen unter Einbeziehung des Schwanzes), Pinguin (Watschel-Gang).


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